
Arkevia ist ein digitales Tresor, das von Cegedim entwickelt wurde und von Unternehmen genutzt wird, um Gehaltsabrechnungen und andere HR-Dokumente zu digitalisieren. Der Zugang erfolgt über das Portal MyArkevia, wo jeder Mitarbeiter einen sicheren persönlichen Bereich hat. Der häufigste Reibungspunkt betrifft nicht den Login selbst, sondern den Verlust des Zugangs nach einer Änderung der beruflichen Situation oder dem Verschwinden der ursprünglichen E-Mail-Adresse.
Zugriff auf Arkevia nach einem Arbeitgeberwechsel oder einer verlorenen E-Mail-Adresse wiederherstellen
Das Besondere an Arkevia im Vergleich zu anderen digitalen Tresoren ist, dass das Konto auch nach dem Verlassen des Unternehmens aktiv bleibt. Die archivierten Dokumente bleiben einsehbar, solange man sich einloggen kann.
Das Problem tritt auf, wenn die E-Mail-Adresse, die bei der ursprünglichen Aktivierung verwendet wurde, nicht mehr zugänglich ist. Wenn diese Adresse eine berufliche E-Mail war, die vom ehemaligen Arbeitgeber bereitgestellt wurde, funktioniert das klassische Verfahren zur Passwortzurücksetzung nicht mehr: Der Wiederherstellungslink landet in einem deaktivierten Postfach.
In diesem speziellen Fall wird das Verfahren wieder vom HR-Service abhängig. Je nach Situation gibt es mehrere Optionen:
- Wenn der ehemalige Arbeitgeber noch erreichbar ist, kann der HR-Service die Zugangsdaten regenerieren oder die mit dem Konto verbundene E-Mail-Adresse aktualisieren.
- Wenn der Kontakt zum ehemaligen Arbeitgeber abgebrochen ist, muss direkt der Arkevia-Support ([email protected]) kontaktiert werden, indem die Identifikationsdaten bereitgestellt werden: Name, Vorname, Personalnummer, falls verfügbar, ehemaliger Arbeitgeber.
- Wenn das Konto mit einer persönlichen, weiterhin aktiven E-Mail-Adresse erstellt wurde, bleibt die Zurücksetzung des Passworts über das Portal MyArkevia der schnellste Weg.
Um zu erfahren, wie die Verbindung zu meinem Arkevia-Konto im Detail funktioniert, ist die Unterscheidung zwischen diesen Szenarien entscheidend. Um das Problem vorwegzunehmen, sollte man von Anfang an eine persönliche E-Mail-Adresse anstelle einer beruflichen registrieren.

Portal MyArkevia: Unterschied zwischen myarkevia.com und arkevia.com
Eine häufige Quelle der Verwirrung betrifft die zu verwendende URL. Zwei Adressen existieren und führen nicht zum gleichen Bereich.
myarkevia.com ist das Portal für Mitarbeiter. Hier konsultiert jeder Benutzer seine Gehaltsabrechnungen, lädt seine Dokumente herunter und verwaltet seine Kontoeinstellungen. Die Login-Seite verlangt eine E-Mail-Adresse und ein Passwort oder eine Personalnummer und einen Geheimcode für die erste Aktivierung.
arkevia.com hingegen entspricht den Funktionen für HR und Arbeitgeber. Ein Mitarbeiter, der versucht, sich mit seinen persönlichen Zugangsdaten auf dieser URL anzumelden, erhält eine Zugangsverweigerung, ohne eine explizite Fehlermeldung. Dieses Detail reicht aus, um viele Benutzer zu blockieren, die denken, sie hätten ein Passwortproblem, während sie sich einfach auf der falschen Seite befinden.
Erste Anmeldung bei Arkevia: Aktivierung des digitalen Tresors für Mitarbeiter
Bei der Implementierung der Digitalisierung der Gehaltsabrechnungen durch den Arbeitgeber erhält der Mitarbeiter eine Personalnummer und einen Geheimcode, die in der Regel vom HR-Service übermittelt werden. Diese Zugangsdaten dienen nur einmal zur Aktivierung des Kontos.
Aktivierungsschritte auf MyArkevia
Der Benutzer geht auf myarkevia.com und klickt auf die Schaltfläche zum Einloggen. Das Formular bietet zwei Identifikationsmodi an. Für die erste Anmeldung muss die Option Personalnummer/Geheimcode ausgewählt werden.
Die Aktivierung erfordert die Annahme der Bereitstellungsvereinbarung und der allgemeinen Nutzungsbedingungen. Dieser Schritt ist keine Formalität: Er bedingt den Zugang zu den bereits vom Arbeitgeber im Tresor hinterlegten Dokumenten.
Sobald das Konto aktiviert ist, wählt der Mitarbeiter ein persönliches Passwort und verknüpft eine E-Mail-Adresse. Genau zu diesem Zeitpunkt sollte man eine dauerhafte persönliche E-Mail-Adresse anstelle einer beruflichen bevorzugen.

Sicherheit des Kontos und langfristige Archivierung auf Arkevia
Der Arkevia-Tresor bewahrt die Dokumente über einen sehr langen Zeitraum auf. Diese Beständigkeit bedeutet, dass die Sicherheit des Kontos nicht nur auf dem ursprünglichen Passwort beruht, sondern auch auf der Fähigkeit, den Zugang über die Zeit aufrechtzuerhalten.
Passwort und sicherer Passwortmanager
Das Passwort sollte ausreichend robust und unterschiedlich von denen für andere Online-Dienste sein. Die Speicherung der Arkevia-Zugangsdaten in einem Passwortmanager verhindert den banalsten Zugangsverlust: das einfache Vergessen nach mehreren Monaten ohne Anmeldung.
Lokaler Download der Gehaltsabrechnungen
Die Plattform ermöglicht den Download jeder Gehaltsabrechnung im PDF-Format. Auch wenn die Online-Archivierung zuverlässig ist, fügt das Aufbewahren einer lokalen Kopie auf einer Festplatte oder in einem verschlüsselten Speicher eine zusätzliche Resilienzschicht hinzu. Eine doppelte Archivierung schützt vor einem längeren Zugangsverlust, insbesondere im Falle von Streitigkeiten mit einem ehemaligen Arbeitgeber oder der Schließung des Dienstes durch das Unternehmen.
Wichtige Punkte für die Kontoverwaltung
- Regelmäßig überprüfen, ob die mit dem Konto verbundene E-Mail-Adresse weiterhin aktiv ist, insbesondere nach einem Wechsel des E-Mail-Anbieters.
- Mindestens einmal pro Quartal einloggen, um zu bestätigen, dass die Zugangsdaten funktionieren und dass neue Dokumente korrekt hinterlegt sind.
- Die Personalnummer oder den ursprünglichen Geheimcode niemals teilen, selbst nicht mit einem Kollegen aus dem gleichen HR-Service.
Der Zugang zum Tresor bleibt jederzeit verfügbar von jedem verbundenen Gerät. Das Portal MyArkevia bietet keine spezielle mobile App an, aber die Seite ist über einen mobilen Browser zugänglich. Bei anhaltenden technischen Problemen (weiße Seite, Ladefehler) löst das Leeren des Browser-Cache oder das Testen mit einem anderen Browser die meisten der von den Benutzern gemeldeten Blockaden.
Die Verwaltung eines Arkevia-Kontos erfordert im Alltag wenig Aufwand, aber jede Nachlässigkeit bezüglich der E-Mail-Adresse oder des Passworts kann einen Vorgang von wenigen Sekunden in ein Wiederherstellungsverfahren von mehreren Tagen verwandeln. Der nützlichste Reflex bleibt, diesen digitalen Tresor wie ein Bankkonto zu behandeln: starke Zugangsdaten, aktuelle Wiederherstellungsadresse und lokale Kopie der sensibelsten Dokumente.